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Gelber Hund - Yellow Dog

Gelber Hund – Yellow Dog

Die Idee des Gelben Hundes (Yellow Dog) stammt ursprünglich aus Schweden und ist inzwischen auch in der Schweiz bekannt. Ich unterstütze diese Initiative und arbeite mit dem gelben Band. Das gelbe Band ist bei mir erhältlich.

 

Was bedeutet das gelbe Band?

Eine gelbe Markierung an Leine, Halsband oder Brustgeschirr signalisiert:

Dieser Hund benötigt mehr Abstand zu Menschen und/oder anderen Hunden.

Die Markierung sollte gut sichtbar angebracht werden, damit sie von anderen Personen rechtzeitig wahrgenommen werden kann. So können beispielsweise auch Kinder oder Menschen mit Angst vor Hunden frühzeitig Abstand halten. Dies schafft Sicherheit für alle Beteiligten.

Bitte nähern Sie sich weder dem Hund noch der Halterin bzw. dem Halter. Dies gilt auch, wenn Sie sich joggend oder fahrend von hinten nähern. Machen Sie sich frühzeitig bemerkbar, zum Beispiel durch ein Räuspern oder einen kurzen Hinweis wie „Jogger von hinten“.

Respekt im Alltag

Bitte unterstützen Sie diese Initiative, indem Sie gelb markierten Hunden und ihren Halterinnen und Haltern mit Respekt begegnen und ausreichend Abstand einhalten. So ermöglichen Sie ein ruhiges Ausweichen und stressärmere Begegnungen.

Wird der Gelbe Hund auch in der Schweiz bekannter und akzeptierter, können Hundebegegnungen für alle Beteiligten sicherer und entspannter verlaufen – für Hundehalter, andere Hunde sowie für ängstliche Personen. Dies gilt ebenso für Joggerinnen, Jogger, Velofahrende oder Spaziergänger, die sich von hinten nähern.

Ein respektvoller Umgang miteinander trägt dazu bei, dass Hundebegegnungen wieder als angenehm erlebt werden können.


Was sind „gelbe Hunde“?

Gelbe Hunde benötigen mehr Freiraum gegenüber Artgenossen und/oder Menschen. Sie wünschen keinen direkten Kontakt oder können diesen aktuell nicht leisten. Nicht jeder Hund ist jederzeit ein sogenannter „Alltagshund“.

Mögliche Gründe für erhöhten Freiraumbedarf

Ein Hund kann aus verschiedenen Gründen mehr Abstand benötigen, zum Beispiel wenn:

  • er krank (auch ansteckend), in Rehabilitation oder altersbedingt weniger belastbar ist
  • er sich im Training oder in einer speziellen Ausbildung befindet, die Ruhe und Konzentration erfordert
  • er aus dem Tierschutz stammt und (noch) ängstlich oder sozial unsicher ist
  • er negative Erfahrungen mit Menschen und/oder Artgenossen gemacht hat
  • eine Hündin läufig ist

Diese Liste ist nicht abschliessend. Die Gründe sind individuell und nicht immer sichtbar.

Wichtiger Hinweis

Ein gelbes Band bedeutet nicht, dass mit diesem Hund nicht gearbeitet oder trainiert wird. Im Gegenteil:

Mit gelb markierten Hunden wird trainiert – strukturiert, angepasst und verantwortungsvoll.

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