1. August

1. August - Feuerwerk

 

Bald ist 1. August! So schützen Sie Ihre Lieblinge vor dem Stress... Haus- und Wildtiere leiden jedes Jahr enorme Qualen und grosse Angst. Denken Sie daran, dass viele Gemeinden gleich zweimal feiern: am 31. Juli am 1. August...So können die Schweizer zweimal Krach machen und viele Tiere und Menschen plagen... von der Umweltbelastung ganz zu schweigen... Weshalb wird oft so übertrieben? Und das meist schon tagsüber?


Helfen Sie Ihren Katzen, indem Sie an diesen Tagen totalen Hausarrest verhängen und die Tiere drinnen lassen - ev schon einige Tage vor dem 31.07. drinnen lassen. Sicher ist sicher. Viele Katzen verstecken sich irgendwo, wenn sie sich erschrecken. Oft kommen sie dann nicht gleich wieder aus ihrem Versteck raus, weil die Garage oder der Keller geschlossen wurden weil die Menschen in die Ferien verreist sind, oder das Tier findet schlicht den Heimweg nach der Flucht nicht mehr... Notfalltropfen der Bachblüten oder z.B. der Spray Pet Remedy (u.a. beim TA erhältlich) können helfen. Diese Sachen können Sie schon einige Tage vorher anfangen zu verabreichen. Notfalltropfen können alle paar Minuten im Akkutfall gegeben werden: Sprayaufsatz wählen und dem Tier ins Maul spritzen oder auf Goodies - die aber erfahrungsgemäss nicht mehr angenommen werden ab einem bestimmten Stresslevel...


Hunde, die sich vor diesen Geräuschen ängstigen, gehören dringend an die Leine - am besten doppelt gesichert an Halsband und Brustgeschirr, denn sicher ist sicher. Verlegen Sie Spaziergänge möglichst in abgelegene Gebiete. Dieses Jahr erübrigt sich meist eine Flucht ins Ausland wegen Corona. Bleiben Sie zu Hause und lassen Sie Ihren tierischen Freund sich dorthin zurückziehen, wo er gerne ist, sei es im Kleiderschrank, im Keller, unter dem Bett.... Und zeigen Sie Präsenz. Lassen Sie Ihr Tier aber möglichst in Ruhe, nicht immer streicheln und mit besänftigenden Worten berieseln... Denn ein ständiges "Trösten" kann verstärkend auf die Angst wirken, weil es vom Tier bisweilen als Bestätigung angesehen werden kann. Die Menge macht auch hier das Gift.


Drinnen in Wohnung oder Haus bleiben die Fenster und auch die Fensterläden geschlossen. Lassen Sie eine beruhigende Musik laufen - Meditationen oder klassische Musik! Schalten Sie den Fernseher auf stumm. Bachblüten (z.B. Notfalltropfen) können dem Tier helfen. Pet Remedy oder DAP können auch hier unterstützen. Ebenso können Sie Ihrem Hund das "Thundershirt" anziehen: hält den Körper zusammen. Auch das Körperband (nach Tellington TTouch) kann den Hund beruhigen, weil es dem Tier ein sicheres Körpergefühl vermittelt. Ihre Tierhomöopathin kennt sicher wirkungsvolle Globulis oder Tröpfchen.

Von Beruhigungsmitteln und Sedierungen würde ich möglichst absehen oder sie nur unter genauer Anleitung des TA verabreichen. Sedierte Tiere empfinden ganz anders als im Normalzustand, was sich sehr verstärkend auf das Angstverhalten auswirken könnte...

 

Thundershirt:

 

 

Körperband:

 

Und wie wäre das? Wenn schon Knallkörper her müssen, wieso nicht den selben Geldbetrag gleich einer Tierschutzorganisation schenken?

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